Blatt Eins – Foglio Primo

Paläste und Justiz – Palazzi e Giustizia

Der Stifteverkäufer von Beirut

Social Media – Ein Spendenaufruf für einen syrischen Flüchtling und die Folgen

Sein Foto ging Ende August 2015 um die Welt. Ein allein erziehender Vater, der auf dem rechten Arm seine schlafende Tochter hielt und mit der anderen Hand Kugelschreiber feilbot zwischen stehenden Autos im Straßenverkehr der libanesischen Hauptstadt, wurde schnell zum Inbegriff.

Abdul Halim al-Attar und Reema waren bis dahin „nur zwei weitere syrische Flüchtlinge“ gewesen, schrieb dazu CNN. Anonym und in einem Land, das ein Drittel kleiner ist als Schleswig-Holstein, aber zu den rund 6 Millionen Einwohnern (Schleswig-Holstein: 2,841 Mio.) etwas mehr als 1,8 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hat. Nach letzten Zählungen der UN-Flüchtlingshilfe (UNHCR) stammt eine Million von ihnen aus dem schwer umkämpften Syrien. Wer dann in Tripolis, Tyros oder Beirut ankommt, ist meist auf sich selbst gestellt.

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EU-Parlament finanziert neo-nazistische Plattform mit 600.000 Euro

Europa – Zuwendungsempfänger ist hauptsächlich eine „Allianz für Frieden und Freiheit“ mit Sitz in Brüssel. Aber auch ein in Berlin ansässiger rechtsradikaler Verein darf sich freuen.

400.000 Euro. Das ist die Beihilfe, die das EU-Parlament einer Alliance for Peace and Freedom (APF) in diesem Jahr zuwenden will. Der Betrag geht aus dem entsprechenden Haushaltsplan für 2016 hervor, der seit 2004 jährlich zugunsten von Parteien und Stiftungen auf europäischer Ebene aufgestellt wird. „Ein inakzeptabler Fehler„, so werden der Vizepräsident des Parlaments David Sassoli und der Abgeordnete Daniele Viotti von italienischen Medien zitiert: „Faschisten, Neonazis und andere Formen des organisierten Extremismus dürfen sich nicht in Europa festsetzen„. Es sei ein Unding, dass „europäische Beiträge in die Kassen von Antieuropäern gespült werden„.

Die APF hat es tatsächlich in sich. Ihr Mitbegründer und heutiger Vorsitzende ist Roberto Fiore. Von der italienischen Justiz mit dem Attentat von Bologna in Zusammenhang gebracht, entzog sich Fiore der Festnahme durch Flucht. Im August 1980 waren durch Bombenexplosion im Hauptbahnhof von Bologna 85 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Den Rest des Beitrags lesen »

„Cos’è la Satira?“ Intervista a Dario Fo

Cultura – A più di quindici anni da una puntata saliente di Satyricon propongo un trascritto aggiornato dell’intervista di Daniele Luttazzi a Dario Fo (*)

Daniele Luttazzi: C’è un aneddoto che ci riguarda entrambi. Io avevo 13 anni. Santarcangelo di Romagna 1974, Festival del Teatro. Tu facevi „Mistero Buffo“. La ricordo come una serata indimenticabile. È stata una specie di imprinting. Non capivo la maggior parte delle battute perché erano oltre la mia comprensione, ovviamente, ma mi divertii moltissimo perché tu facevi il grammelot e tante altre cose e fu uno spettacolo meraviglioso. All’epoca „Mistero Buffo“ fece scandalo. Dopo 30 anni, il premio Nobel. È meravigliosa questa cosa.

Dario Fo: te lo auguro. Den Rest des Beitrags lesen »

„Kritisch. Mutig. Meinungsstark. der Freitag“

Aus gegebenem Anlaß:

Ziviles Verhalten und bessere Einsicht

Rassismus – Ist die Kündigung gegenüber einem Azubi wegen volksverhetzender Äußerungen eine „Strafe“?

Für den Spruch „Flammenwerfer währe (sic!) da die bessere Lösung“ hat laut Medienberichten ein 17-jähriger Lehrling in einem oberösterreichischen Autohaus der Nobel-Marke Porsche eine fristlose Kündigung ausgefasst. Als Grund wurde die „Null-Toleranz-Politik“ des Herstellers in Sachen Rassismus genannt. Den Rest des Beitrags lesen »

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